Wann, was, wie viel und wie oft?

Ich habe mich selbst mit dieser Website überrascht. Es war etwas das ich machen musste. Etwas das mir gut tut und mich motiviert.

Die Motivation erstreckt sich auf mehrere Bereiche. Darauf in der Achtsamkeit dran zu bleiben und darüber zu berichten. Darauf Dinge von unterschiedlichen Seiten zu betrachten und darüber einen Beitrag zu verfassen.

Diese Seite bedeutet für mich Freude, Spannung und Herausforderung, lässt mich aber auch immer wieder straucheln, wenn ein „Jetzt muss ich aber mal wieder was veröffentlichen“ durch meinen Kopf wabert. Durch diesen Gedanken werden Gefühle ausgelöst, die ich meist als (leichten) Druck in meinem Bauch oder auf der Brust spüre. Ich würde diesen Zustand noch nicht als Stress bezeichnen, weiß aber, dass es binnen Minuten dazu kommen kann, wenn ich in meine alten Muster verfalle. (Also: atmen… ein und aus, ein und aus…)

Bisher gelang mir das ganz gut, Ideen sprudelten und die zeitlichen Abstände fühlten sich passend an. Mit dem letzten Beitrag hat sich jedoch alles etwas verschoben. Ich hatte lange überlegt und gezögert, ob ich ihn veröffentliche oder ob es eine der Geschichten für die Schublade bleibt. Es handelt sich um noch persönlichere Wahrnehmungen und Empfindungen als bei den anderen Artikeln und ich fühle eine Schwere, wenn ich ihn lese. Wenn es mir so geht, wie geht es dann euch beim Lesen?

Zudem ist er jedesmal wenn man auf meine Seite geht, das erste was man sieht. Logische Lösung: einen neuen Beitrag verfassen, damit er nach unten rutscht. Thema und Inhalt stehen seit Tagen fest, Notizen existieren, aber die Worte lassen sich nicht zu Sätzen und Absätzen zusammenführen.

Genau damit ist er dann doch da, der Druck. Zum Glück grätscht ja zusätzlich auch noch das Leben ständig dazwischen und es gilt sich auf andere Dinge zu konzentrieren, zu unterstützen, zu bearbeiten und zu bewerkstelligen. Schließlich ist das ja alles für sich auch wichtig und meine Website kennen ja vermutlich ohnehin nur 10 – 12 Menschen bisher… Und das sind auch noch welche die kenne und mag! Also rutscht sie in der Priorität nach unten, während der letzte Beitrag es nicht tut…

Ist das jetzt Gelassenheit, Verdrängung oder Aufschieberitis? Wann, was, wie viel und wie oft sollte ich schreiben? Ich habe diese Frage heute für mich mit „Immer wenn es sich richtig und gut anfühlt!“ beantwortet, wissend dass die Antwort sich jederzeit ändern kann. Nicht grundlos war einer meiner Lieblingssprüche lange Zeit: „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“ von Francis Picabia.

Vielleicht möchtet Ihr mir Eure Gedanken und Meinungen dazu mitteilen? Dann schreibt gern einen Kommentar oder eine Nachricht an mail@balancestattballast.de

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